Heilmittel
Peloid & Moor
Heilschlamm
Mineralreiches Peloid, das Wärme lange speichert und traditionell entzündungshemmend bei Gelenken und Haut eingesetzt wird.
01Was ist Heilschlamm?
Heilschlamm — fachsprachlich Peloid — ist ein natürlicher, feinkörniger Naturstoff, der zu Heilzwecken erwärmt und aufgetragen wird. Man unterscheidet zwei Haupttypen:
- Sapropelischer Schlamm — See-Faulschlamm vom Grund salzhaltiger Seen — z. B. am Techirghiol-See — reich an Mineralien und Schwefelverbindungen.
- Torfmoor — aus pflanzlichen Ablagerungen entstanden, reich an organischen Huminstoffen.
02Wirkung & Anwendung
Als Packung oder Vollbad angewandt, wird Heilschlamm traditionell empfohlen für:
- Tiefe Wärme — Peloid speichert Wärme lange und gibt sie langsam an Gelenke und Muskeln ab.
- Mineralstoffe — Über die Haut werden Mineralien und Wirkstoffe abgegeben.
- Entzündungshemmung — Wird bei chronischen Gelenk- und Hautbeschwerden geschätzt.
- Anwendung — als lokale Packung auf Gelenke und Rücken oder als Ganzkörper-Schlammbad.
03Bei welchen Beschwerden?
Heilschlamm wird vor allem bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparats und der Haut eingesetzt:
04Wo in Rumänien?
Rumäniens berühmteste Schlammkurorte liegen an salzhaltigen Seen:
05Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen sapropelischem Schlamm und Torfmoor?
Sapropelischer Schlamm ist ein Faulschlamm vom Grund salzhaltiger Seen (z. B. Techirghiol), reich an Mineralien und Schwefelverbindungen. Torfmoor entsteht aus pflanzlichen Ablagerungen in Mooren und ist reich an organischen Huminstoffen.
Wie läuft eine Moorpackung ab?
Der erwärmte Heilschlamm wird auf Gelenke oder Rücken aufgetragen und wirkt etwa 20 Minuten ein. Anschließend wird er abgewaschen; oft folgt eine Ruhephase. Anwendung und Dauer sollten ärztlich abgestimmt werden.
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